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Wolgast - Tor zur Insel Usedom

Wolgast liegt im Landkreis Ostvorpommern am Peenestrom. Die Stadt zählt rund 15.000 Einwohner und wird zur Recht als Tor zur Insel Usedom bezeichnet. Schließlich ist es von hier aus wirklich nur ein Katzensprung auf die Ostseeinsel. Die Peenebrücke verbindet den Hafen von Wolgast mit dem Bahnhof Wolgaster Fähre, der ersten Bahnstation auf der Insel. Die Brücke mit einer Länge von 247 Metern beeindruckt durch ihre moderne Technik, selbst wenn die Öffnung der Klappe in Ferienzeiten regelmäßig zu Staus führt. Gebaut wurde sie zwischen 1994 und 96 als Ersatz für die marode gewordene Brücke der Freundschaft aus den 50er Jahren. Seit dem Jahr 2000 rollen auch die Züge der Usedomer Bäderbahn über Deutschlands größte und wohl schönste Wagebalken-Klappbrücke.

Urkundlich erwähnt wurde der Ort bereits 1123. Das ehemalige Voligost/Wologost war Zoll- und Handelsstation und Sitz eines Tempels für Gerovit, Schutzgott der Slawen. Fünf Jahre später wurde er durch jenen Bamberger Bischof Otto zerstört, der im selben Jahr auf der Usedomer Burg Usznam die slawischen Fürsten gegen deren Willen zum Christentum bekehrte. An Stelle des heidnischen Heiligtums ließ er die St. Petri-Kirche errichten. Die wendische Siedlung, die um das Gotteshaus entstand, legte somit den Grundstein für die Stadt Wolgast. 1282 erhielt sie Stadtrecht und wurde 1285 Residenz der Pommernherzöge. Leider ist das Renaissanceschloss aus dem 16. Jahrhundert nicht mehr erhalten. Große Teile der seit dem Dreißigjährigen Krieg zu Schweden gehörenden Stadt wurden 1713 zerstört, als Zar Peter I Wolgast niederbrennen ließt. Erst im 19. Jahrhundert brachten Schifffahrt und Handel der nun preußischen Stadt eine neue Blütezeit. Der kampflosen Übergabe Ende des 2. Weltkrieges ist es zu verdanken, dass Wolgast trotz seiner Nähe zu den Peenemünder Heeresversuchsanstalten nicht zerbombt wurde. Militärische Bedeutung hatte die Hafenstadt auch zu DDR-Zeiten. Die 1948 gegründete Peene-Werft baute nahezu alle Kriegsschiffe für die Volksmarine, und Wolgast wurde Marinestützpunkt. Die Werft ist bis heute der wichtigste Arbeitgeber geblieben.

Wolgast gehört sicher nicht zu jenen Städten, deren Sehenswürdigkeiten Heerscharen von Touristen aus aller Welt anziehen. Ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Usedom lohnt jedoch allemal. Man kann hier Angeln, Boote mieten, Segeln, Reiten, und Kinder sind sicher für einem Besuch des Tierparks im Ortsteil Tannenkamp zu begeistern. Eine Besichtigung lohnt auch das alte Dampfschiff am Museumshafen. Fast 100 Jahre verkehrte diese Eisenbahnfähre zwischen Wolgast und Mahlzow. In der Stadt selbst finden sich einige interessante Bauwerke, wie das Geburtshaus des Malers Philipp Otto Runge, welches heute als Museum genutzt wird. Die Patrizierhäuser der historischen Altstadt wurden in den letzten Jahren von Grund auf restauriert. Wolgast kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurückblicken, über die man sich am Besten im Stadtmuseum am Rathausplatz informieren kann. Seiner Form wegen bezeichnen die Wolgaster ihr Museum liebevoll-spöttisch als Kaffeemühle. Größte Attraktion ist wohl die Nachbildung des von einer Waldarbeiterin 1905 entdeckten Peenemünder Goldschatzes. Das Original kann im Kulturhistorischen Museum von Stralsund bestaunt werden.



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