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Historisch Technisches Informationszentrum in Peenemünde

Peenemünde, die nördlichste Gemeinde der Insel Usedom, ist 1942 als Wiege der Weltraumfahrt in die Geschichte eingegangen, als hier auf dem Geländer der HeeresVersuchsAnstalt (HVA) die erste Rakete der Welt, die V2, ihre Startrampe verließ. Auch später nutzte man die etwas ruhige und abgelegene Region zu militärischen Zwecken. Die sowjetische Marine- und Luftwaffe war hier stationiert, der 1952 die Nationale Volksarmee der DDR folgte.

Fischerboot am Ostseestrand Strandkörbe auf Usedom Seebrücke auf der Insel Usedom

Nach der Wiedervereinigung wurde der Truppenstandort aufgelöst - das Militär verließ als beinah einziger Arbeitgeber den kleinen Ort, nur die Hinterlassenschaften der Armee blieben in Peenemünde zurück.
1991 eröffnete man auf Initiative und unter Leitung des ehemaligen NVA-Offiziers Joachim Saathoff das Historisch-Technische Informationszentrum. Es befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Kohlekraftwerkes und des Steuerbunkers und zeigt u.a. HVA- und Raketen-Fundstücke aus der Umgebung Peenemündes. Das Informationszentrum versteht sich aber auch als eine Art Gedenkstätte, die an die Frage nach der Verantwortung von Wissenschaft und Technologie gegenüber der Natur und der Menschheit erinnern will.

Auf einer Ausstellungsfläche von etwa 5.000 m² werden mit Hilfe von Dokumenten, Filmen und Modellen die Geschichte der deutschen Luft- und Raumfahrt sowie die Entwicklung der Raketentechnik präsentiert. Pionierträume stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie das Wettrüsten während des Kalten Krieges. Das umfunktionierte Kraftwerk zeigt auch die Schattenseiten des technischen Fortschrittes innerhalb des totalitären NS-Regimes auf und dokumentiert die kompromisslose Zerstörung von Menschleben. Auf dem 120.000 m² großem Freigelände können mehrere Großexponate wie z. B. Nachbauten der V2 Rakete oder die Jagdflugzeuge eines Jagdfliegergeschwaders der DDR besichtigt werden.
Das Historisch-technische Informationszentrum erhielt 2002 das Nagelkreuz von Coventry, ein christliches Symbol, welches die Idee der Völkerversöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg in die ganze Welt hinaus tragen soll.

Auch in der näheren Umgebung finden sich lohnenswerte Ausstellungen. Im Haupthafen von Peenemünde kann man das legendäre russische Raketen-U-Boot U 461 besichtigen, das 1961 gebaut wurde und bis zu 300 Metern tief tauchen konnte. Die sich ebenfalls in Peenemünde befindende Phänomenta ist eine interaktive Ausstellung, die ihre Besucher zum Mitmachen und Ausprobieren einlädt. Mehrere Erlebnisstationen bieten Kindern und Erwachsenen Physik zum Anfassen und Begreifen an.


Kontaktinformationen:

Historisch-Technisches Museum Peenemünde GmbH
Im Kraftwerk
17449 Peenemünde


Öffnungszeiten & Eintrittspreise des Informationszentrums in Peenemünde:
April bis September: 10 - 18 Uhr
Oktober bis März: 10 - 16 Uhr

Von November bis März ist Montags Ruhetag.

Eintritt regulär: 6,- Euro
Eintritt ermäßigt: 4,- Euro

Führungen sind nach Voranmeldung möglich.



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