Urlaub an der Ostsee
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Kaiserbad Ahlbeck auf der Insel Usedom

Ahlbeck, das östlichste und größte der drei Kaiserbäder Usedoms, liegt zwischen Heringsdorf und dem polnischen Swinemünde.
Seinen Namen verdankt Ahlbeck dem Flüsschen Beek, dessen reiche Fischgründe den ersten Siedlern zu aalreichen Fängen verhalfen. An jenen Wasserbewohner, der lange Zeit die Lebensgrundlage der Dörfler bildete, erinnert heute noch das Stadtwappen, welches den Aal mit dem pommerschen Greif vereinigt.
Anfang des 18. Jahrhunderts nur karg bewohnt, siedelte der preußische König Friedrich II. 1772 Kolonisten in Ahlbeck an, die von Steuerabgaben befreit, die Aufgabe hatten, Wässerläufe zu regulieren und das Land zu kultivieren. Die Mühe lohnte, die Gemeinde vergrößerte sich. Vor allem der Erwerb von Grund und Boden durch den Oberforstmeister Bernhard von Bülow (Vorfahr des bekannten Loriot), der den Besitz in Parzellen zerlegte und an Fischerfamilien verpachtete, trug zum Wachstum des Dorfes bei.

Fischerboot am Ostseestrand Strandkörbe auf Usedom Seebrücke auf der Insel Usedom

Die Bäderära Ahlbecks begann 1852, als der Gutspächter von Stolpe seine Kinder samt Erzieherin zur Erholung schickte, um "daselbst die Seeluft zu athmen und im Meer zu baden". In den Folgejahren wuchsen die Besucherzahlen beständig und bereits ab 1908 konnte man jährlich 20.000 Gäste zählen. Ahlbeck, das sich im Gegensatz zu seinen mondänen Schwestern Heringsdorf und Bansin, eher als bürgerliches Familienbad präsentierte, wurde in der DDR touristisch ausgebaut und erlebte einen Besucheransturm, der bis heute ungebrochen ist.
Als einziges Seebad an der Ostseeküste konnte sich Ahlbeck seine original historische Seebrücke erhalten. 1898 errichtet und 1970 grundsaniert, beherbergt das Bauwerk heute in seinem Pavillon ein Restaurant, das einen fantastischen Ausblick auf Meer und Strand bietet. Gegenüber der Seebrücke befindet sich eine Jugendstiluhr mit verspielten Ornamenten und ungewöhnlichem dreiseitigen Uhrenkasten. Die Uhr wurde 1911 von einem Kurgast gestiftet und zählt heute zu den Wahrzeichen Ahlbecks.

Mit ihren zahlreichen Imbissständen und Eisbuden versorgt die Strandpromenade die Besucher mit einem breiten Angebot an deftigen und süßen Leckerbissen. Zudem findet der Badegast alle Utensilien für ein ungetrübtes Strandvergnügen, denn die Händler bieten in ihren Buden von der Sonnencreme bis zum aufblasbaren Gummiball alles an.
In der Seestraße, die als Einkaufsstraße fungiert, kann man Beispiele für attraktive Bäderarchitektur bewundern. Wer historische Streifzüge schätzt, der besucht zugleich die schönen Gründerzeit-Villen in der Dünenstraße, in welcher die Touristinformation ihren Sitz hat und mit ausliegenden Infobroschüren über Veranstaltungen in Ahlbeck informiert.

Auch in der nahen Umgebung von Ahlbeck finden die Besucher Erholung. Der 7,5 km lange Wanderweg, der am Ahlbecker Bahnhof beginnt und durch die Parchwiesen und die Gemeinde Korswandt führt, verlockt die Spaziergänger und Radfahrer an seinem Ziel, dem Wolgastsee, zu einer Rastpause. Hier kann man nicht nur die regionale Gastronomie genießen, auch lädt der See zum Baden und Rudern ein. Vom nahen Zirowberg hat man nach einem etwas steilen Aufstieg, der sich jedoch lohnt. Schließlich gewährt der 59 m hohe Berg einen wunderbaren Ausblick über Ahlbeck und Umgebung.



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